So lange das Parkhaus am Bahnhof quasi im Verborgenen, nämlich zunächst am Planungstisch und dann in der Baugrube, reifte, so schnell wächst das Millionenprojekt, das 407 neue Stellplätze bringen wird, jetzt „überirdisch". Das Riesenkorsett aus Stahlträgern wird bis Ende Juni vollständig geschnürt sein, erklärte Jürgen Schildhorn, Geschäftsführer des Erbauers Canvas Bau- und Objektmanagement GmbH. Nachdem das auf elf versetzten Halbebenen entstehende Parkhaus die heikelsten Phasen seiner Erbauung hinter sich hat, rechnet Schildhorn fest damit, bis Ende des Jahres fertig zu sein.
Das rasante Wachstum des mit knapp 2,2 Millionen Euro vom Land bezuschussten Projekts wird auch in den nächsten Wochen anhalten. Ins Stahlgerüst werden Trapezbleche eingelegt, in die der Beton eingegossen wird. So wächst der Bau Stockwerk um Stockwerk empor – bis auf die Höhe des „Medicus". |
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An den lehnt sich der Neubau auch optisch an. Wo Betonplatten quasi als zweite Haut aufgebracht werden, zieren sie die gleichen Klinker wie am Gebäude über dem zentralen Omnibusbahnhof. Sind alle Fahrbahnen, Rampen und Decks fertig, werden sie vier Wochen lang spezialbeschichtet, um gegen Tausalz beständig zu werden – „sonst wäre der Beton in fünf bis zehn Jahren sanierungsreif", erklärt Schildhorn. Der freut sich auf die Fortschritte, die bald noch deutlicher sichtbar sein werden. Bislang sei erst ein Drittel des auf über 3000 Quadratmetern Fläche wachsenden Parkhauses zu sehen. Wenn Treppenhaus und Fahrstuhlschacht fertig sind, hätten auch die Kräne kürzere Wege. Matthias Mühleisen
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Objekt: Parkhaus am Bahnhof, Speyer
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 | Artikel aus „Speyerer Tagespost“ / Mittwoch, 5. Juni 2002 |
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